Dem Wolfsbüro des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) wurde eine weitere illegale Tötung eines Wolfs bestätigt. Bei einem bereits am 7. März gemeldeten und auf einem Feld im Landkreis Celle, in der Nähe von Bonstorf, gefundenen toten Wolf bestand der Verdacht auf einen illegalen Abschuss. Allerdings befand sich der Kadaver in einem Zustand, bei dem nicht eindeutig festgestellt werden konnte, ob es sich tatsächlich um einen Wolf handelt. Endgültig klären konnte das nur eine Untersuchung des Kadavers im Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin und eine DNA-Analyse im Senckenberg-Institut in Gelnhausen bei Frankfurt, dem nationalen Referenzlabor für Wolfsgenetik. Denn das tote Tier muss bereits länger gelegen haben und wurde von anderen Wildtieren angefressen. Demzufolge befand sich der Kadaver bereits in einem Zustand fortgeschrittener Verwesung und Teilskelettierung.