Aktualisierungen der bestätigten Territorien

In diesem Dokument können Sie fortlaufend nachvollziehen, welche inhaltlichen Änderungen an den bestätigten Territorien vorgenommen wurden und warum. Dies gilt speziell für rückwirkende Änderungen in bereits abgelaufenen und ausgewerteten Monitoringjahren. Im September 2016 wurde auf dem Nationalen Monitoringtreffen von den Beauftragten der Bundesländer in Gelnhausen beschlossen, ab sofort die Zahlenangabe für Rudel, Paare und territoriale Einzeltiere auch rückwirkend für bereits abgeschlossene und ausgewertete Monitoringjahre zu ändern, wenn neue Erkenntnisse vorliegen, die dies nötig machen. Die Darstellung der bestätigten Territorien auf der Internetseite der DBBW ist nun der ideale Ort, um diese Änderungen jederzeit für alle nachvollziehbar vorzunehmen.

Statusberichte und Karten werden dagegen über das Jahr nicht aktualisiert. Erst mit dem neuen Statusbericht im Herbst 2017 werden die in der Zwischenzeit vorgenommenen Änderungen für die zurückliegenden Jahre aufgegriffen und dargestellt.

Hintergrund für die Entscheidung ist vor allem die Tatsache, dass Wolfspaare sich oft erst im Winter, kurz vor Ende des Monitoringjahres etablieren. Es bleibt dann nicht mehr viel Zeit, sie noch bis Ende April sicher nachzuweisen. Werden dann allerdings im folgenden Mai Welpen geboren, ist es klar, dass es das Paar bereits am Ende des vorangegangenen Monitoringjahres gegeben haben muss.

Auch im Falle von Rudeln kann es vorkommen, dass genetische Ergebnisse erst deutlich nach Ablauf des Monitoringjahres die Existenz eines Rudels für das Vorjahr belegen. Sollte dann die Veröffentlichung der Territorienzahlen im Anschluss an das Nationale Monitoringtreffen schon erfolgt sein, ist es nötig das Rudel nachträglich noch zu ergänzen.

05.11.2018

Inzwischen ist die Abstimmung zwischen den Bundesländern und der DBBW bzgl. der Daten zum Monitoringjahr 2017/18 sehr weit fortgeschritten. Die Informationen sind aber immer noch als vorläufig zu betrachten. Insgesamt wurden bisher 73 Rudel, 29 Paare und 3 territoriale Einzeltiere für das Monitoringjahr 2017/18 gemeldet.

Da bei den aktuell gemeldeten Rudeln auch einige dabei waren, die im Jahr 2017/18 zum ersten Mal bestätigt wurden, ohne vorher bekannt gewesen zu sein, werden diese auch rückwirkend für das bereits ausgewertete Monitoringjahr 2016/17 als Paare gezählt. Damit erhöht sich die Zahl der Paare für das Monitoringjahr 2016/17 auf 21, die Zahl der Rudel beträgt weiterhin 60 und es sind nach wie vor zwei bestätigte territoriale Einzeltiere.

Im Rahmen der Meldung der Bundesländer wurden auch zwei Korrekturen vorgenommen: So werden die Vorkommen Bispingen (NI) und Massenei (SN) nicht mehr als eigenständige Vorkommen gewertet. Für Bispingen (NI) erscheint es aufgrund von aktuellen genetischen Untersuchungen als wahrscheinlich, dass es nicht parallel zu Munster entstanden ist, sondern das beide Vorkommen durch schrittweisen Wechsel der Elterntiere in einander übergingen. Das Vorkommen wird deshalb nun Munster/Bispingen genannt.

Für das Waldgebiet der Massenei (SN) haben genetische Untersuchungen ergeben, dass es als Teil des Hohwald-Territoriums gewertet werden muss, da die territoriale Fähe abwechselnd in beiden Waldgebieten nachgewiesen wurde.

17.09.2018

Aus Mecklenburg-Vorpommern wurde aktuell für das Monitoringjahr 2017/18 das neue Rudel Löcknitz mit 4 Welpen gemeldet. Es wird damit auch rückwirkend für das Monitoringjahr 2016/17 als Paar gezählt.

Damit erhöhen sich für das am 30.04.2018 zu Ende gegangene Monitoringjahr 2017/18 die gemeldeten Territorien auf 55 Rudel, 17 Paare und 3 territoriale Einzeltiere. Es handelt sich weiterhin um vorläufige Angaben.

Für das abgelaufene und bereits ausgewertete Monitoringjahr 2016/17 erhöht sich die Zahl der Paare damit auf 19, so dass es aktuell für das Jahr Nachweise von 60 Rudeln, 19 Paaren und 2 territorialen Einzeltieren gibt.

 

10.09.2018

Es liegen neue Meldungen für das  Monitoringjahr 2018/19 vor: In Niedersachsen gibt es ein neues Rudel Wietze und zwei neue Paare Burgdorf und Rodewald. Letzteres war im Vorjahr das Territorium eines territorialen Einzeltieres. Das Rudel Wietze wird auch rückwirkend für das Monitoringjahr 2017/18 als Paar gezählt.

Außerdem gibt es aus Niedersachsen und Sachsen neue Reproduktionsnachweise bereits bekannter Vorkommen für das laufende Monitoringjahr 2018/19. Insgesamt liegen damit inzwischen Infos zu 34 Rudeln  und 2 Paaren vor (siehe Karte). 

Darüber hinaus liegen  der DBBW inzwischen für das Monitoringjahr 2017/18 für das Territorium Storkow Welpennachweise vor.

Damit erhöhen sich für das am 30.04.2018 zu Ende gegangene Monitoringjahr 2017/18 die gemeldeten Territorien auf 54 Rudel, 17 Paare und 3 territoriale Einzeltiere. Es handelt sich weiterhin um vorläufige Angaben.

 

21.08.2018

Inzwischen liegen für das Monitoringjahr 2018/19 neue Informationen vor: In Bayern gibt es Welpen im Territorium Veldensteiner Forst und in Brandenburg ein neues Rudel Vorspreewald, ebenfalls mit Welpen. Somit wird dieses Vorkommen auch rückwirkend für das Monitoringjahr 2017/18 als Paar gezählt.

Außerdem gibt es aus Niedersachsen, Sachsen und Brandenburg neue Reproduktionsnachweise bereits bekannter Vorkommen für das laufende Monitoringjahr 2018/19 - insgesamt liegen inzwischen Infos zu 30 Rudeln vor (siehe Karte). 

Darüber hinaus liegen  der DBBW für das Monitoringjahr 2017/18 für das Territorium Kyritz-Ruppiner Heide Welpennachweise vor.

Damit erhöhen sich für das am 30.04.2018 zu Ende gegangene Monitoringjahr 2017/18 die gemeldeten Territorien auf 53 Rudel, 16 Paare und 3 territoriale Einzeltiere. Es handelt sich weiterhin um vorläufige Angaben.

 

14.08.2018

Inzwischen wurde aus Sachsen-Anhalt für drei weitere Territorien der Status Rudel für das Monitoringjahr 2017/18 gemeldet, sowie für das grenzübergreifende Territorium Göritz-Klepzig. Alle 4 Rudel sind bereits aus den Vorjahren bekannt.

Damit erhöhen sich für das am 30.04.2018 zu Ende gegangene Monitoringjahr 2017/18 die gemeldeten Territorien auf 52 Rudel, 15 Paare und 3 territoriale Einzeltiere. Es handelt sich weiterhin um vorläufige Angaben.

 

07.08.2018

Aus Niedersachsen liegen weitere neue Informationen für das Monitoringjahr 2018/19 vor. In den Territorien Garlstedt und Ebstorf, die im Monitoringjahr 2017/18 bereits als Paare bestätigt wurden, konnte nun Reproduktion nachgewiesen werden. Sie sind damit Rudel.

Auch im kürzlich erst über genetische Analysen für das Monitoringjahr 2017/18 nachgewiesenen Rudel Die Lucie konnten aktuell Welpen bestätigt werden, außerdem im schon bekannten Rudel Bergen.

Auch aus Sachsen-Anhalt wurde für einige, schon aus den Vorjahren bekannte Territorien, der Status für das Monitoringjahr 2017/18 gemeldet - weitere werden in Kürze folgen.

Damit erhöhen sich für das am 30.04.2018 zu Ende gegangene Monitoringjahr 2017/18 die gemeldeten Territorien auf 48 Rudel, 15 Paare und 3 territoriale Einzeltiere. Es handelt sich weiterhin um vorläufige Angaben.

 

30.07.2018

In Niedersachsen wurden zwei weitere neue Rudel bestätigt. Für das aktuelle Monitoringjahr 2018/19 konnten im Raum Meppen zum ersten Mal Welpen nachgewiesen und damit ein Rudel bestätigt werden. Das Vorkommen bei Meppen wird damit auch rückwirkend für das Monitoringjahr 2017/18 als Paar gezählt.

Außerdem wurde durch genetische Analysen im Gebiet Die Lucie für das bereits abgelaufene Monitoringjahr 2017/18 das Rudel Die Lucie mit Welpen bestätigt. Dieses Vorkommen wird damit auch rückwirkend für das Monitoringjahr 2016/17 als Paar gezählt.

Damit erhöhen sich für das am 30.04.2018 zu Ende gegangene Monitoringjahr 2017/18 die gemeldeten Territorien auf 39 Rudel, 15 Paare und 3 territoriale Einzeltiere. Es handelt sich weiterhin um vorläufige Angaben.

Für das bereits ausgewertete Monitoringjahr 2016/17 erhöht sich die Zahl der Paare damit auf 18 Paare.

 

27.07.2018

Auch aus Sachsen liegen nun Informationen für das aktuelle Monitoringjahr 2018/19 vor. Es gibt zwei neue Rudel: Großhennersdorf und Massenei. Außerdem wurden bei einer Reihe von bereits bekannten Rudeln Nachwuchs festgestellt (siehe Karte der Territorien).Die beiden neu bestätigten Rudel werden rückwirkend für das Monitoringjahr 2017/18 als Paare gezählt.

Außerdem konnten in Südbrandenburg für das kürzlich abgelaufene Monitoringjahr 2017/18 direkt neben dem bereits bekannten Großräschener Rudel noch das neue Rudel Chransdorfer Wald bestätigt werden.  Dieses Territorium wird damit rückwirkend für das Monitoringjahr 2016/17 als Paar gezählt. Auch für die bereits bekannten Vorkommenl Hohenbocka und Ruhland wurde für 2017/18 der Rudelstatus bestätigt, das Vorkommen in Seese war 2017/18 ein Paar. 

Damit erhöhen sich für das am 30.04.2018 zu Ende gegangene Monitoringjahr 2017/18 die gemeldeten Territorien auf 38 Rudel, 14 Paare und 3 territoriale Einzeltiere. Es handelt sich weiterhin um vorläufige Angaben.

Für das bereits ausgewertete Monitoringjahr 2016/17 erhöht sich die Zahl der Paare damit auf 17 Paare.

 

26.07.2018

Aus Niedersachsen wurden die ersten Informationen für das aktuelle Monitoringjahr 2018/19 gemeldet: Es gibt ein neues Rudel Gnarrenburg und das bereits bekannte Rudel Ehra-Lessien hat Nachwuchs.

Das neu bestätigte Rudel Gnarrenburg wird rückwirkend für das Monitoringjahr 2017/18 als Paar gezählt. Damit erhöhen sich für das am 30.04.2018 zu Ende gegangene Monitoringjahr 2017/18 die gemeldeten Territorien auf 35 Rudel, 11 Paare und 3 territoriale Einzeltiere. Es handelt sich weiterhin um vorläufige Angaben.

 

05.06.2018

Aus Sachsen wurden neue Informationen für das Monitoringjahr 2017/18 gemeldet. Die Einschätzung des Vorkommens in der Königsbrücker Heide hat sich geändert: Die Zusammenschau der bisher vorhandenen Daten belegt dort nur ein Paar und kein Rudel, wie bisher eingeschätzt.

Für das am 30.04.2018 zu Ende gegangene Monitoringjahr 2017/18 sind damit Deutschlandweit 35 Rudel, 10 Paare und 3 territoriale Einzeltiere bestätigt. Es handelt sich weiterhin um vorläufige Angaben.

 

19.04.2018

Aus Niedersachsen und Sachsen sind neue Informationen für das Monitoringjahr 2017/18 gemeldet worden. In Sachsen wurde im Gebiet der Dübener Heide ein neues Paar bestätigt. In Niedersachsen kam ein neues Paar im Bereich Amt Neuhaus dazu. Außerdem wurde für das Territorium Ebstorf durch genetische Untersuchungen festgestellt, dass es sich um ein Paar handelt, nicht um ein territoriales Einzeltier.

Für das noch laufende Monitoringjahr 2017/18 sind damit 36 Rudel, 9 Paare und 3 territoriale Einzeltiere bestätigt.

Außerdem wurde durch die genetischen Analysen rückwirkend bestätigt, dass das Paar in Ebstorf schon im Monitoringjahr 2016/17 bestand. Es wird deshalb auch für das bereits abgeschlossene und ausgewertete Monitoringjahr gezählt und erhöht damit die nachgewiesenen Vorkommen für das Monitoringjahr 2016/17 auf 60 Rudel, 16 Paare und 2 Einzeltiere.

23.03.2018

Niedersachsen konnte aktuell im Territorium Walle, wo bisher nur ein territoriales Einzeltier bestätigt war, durch genetische Untersuchungen für das Monitoringjahr 2017/18 ein Rudel bestätigen. Dieses Vorkommen wird daher auch rückwirkend für 2016/17 als Paar gezählt.

Außerdem wurde durch genetische Analysen bestätigt, dass das Eschede-Rudel im Laufe des Monitoringjahres 2016/17 sein Kerngebiet auf die Flächen des ehemaligen Rheinmetall-Rudels verlagert hat. Es wurde daher umbenannt in Eschede/Rheinmetall.

15.03.2018

Aus Bayern und Mecklenburg Vorpommern gibt es neue Meldungen für das Monitoringjahr 2017/18: In Bayern wurde ein neues Paar im Veldensteiner Forst bestätigt und in Mecklenburg-Vorpommern die neuen Paare Jasnitz und Nossentiner Heide, sowie ein territoriales Einzeltier im Müritz-Nationalpark. Außerdem konnten in der Retzow-Jännersdorfer Heide (grenzübergreifend mit Brandenburg), bei einem bereits aus dem Monitoringjahr 2016/17 bekannten Paar Welpen nachgewiesen werden.

Gleichzeitig gibt es aber auch die Meldung aus Mecklenburg-Vorpommern, dass das Lübtheener Rudel aktuell nicht mehr nachzuweisen ist. Sein Kerngebiet wurde von den Kalißer Wölfen übernommen. Das heißt, auch die in 2017 in der Lübtheener Heide nachgewiesenen Welpen gehören zum Kalißer Rudel und nicht zu Lübtheen. Die Darstellung auf der Karte wurde dementsprechend korrigiert.

Für das laufende Monitoringjahr 2017/18 sind somit aktuell 34 Rudel, 6 Paare und 5 Einzeltiere aus dem Monitoring der Länder an die DBBW gemeldet worden.

08.02.2018

Aus Sachsen gibt es die Meldung eines neuen Rudels in der Region Stolpen/Hohnstein, das im Monitoringjahr 2017/18 Welpen aufgezogen hat. Daher wird es rückwirkend auch für das Monitoringjahr 2016/17 als Paar gezählt, so dass sich die Zahl der Paare in dem Monitoringjahr von bisher 13 auf 14 erhöht.

Darüber hinaus meldet Niedersachsen, dass das Paar Wendisch Evern sowie das territoriale Einzeltier bei Ebstorf auch im Monitoringjahr 2017/18 nachzuweisen sind. So sind für das laufende Monitoringjahr aktuell 32 Rudel, 3 Paare und 5 Einzeltiere aus dem Monitoring der Länder an die DBBW gemeldet worden.

18.01.2018

Bayern und Niedersachsen haben für das Monitoringjahr 2017/18 neu bestätigte territoriale Einzeltiere gemeldet: In Bayern ist im Veldensteiner Forst eine Wölfin sesshaft geworden, in Niedersachsen wurden die Territorien Walle und Rodewald bestätigt.

22.11.2017

Inzwischen liegen die Daten für das Monitoringjahr 2016/17 komplett und bundesweit abgestimmt vor und konnten veröffentlicht werden. Es wurden  60 Rudel, 13 Paare und 3 territoriale Einzeltiere nachgewiesen.

Die neuen Zahlen ergeben allerdings auch eine rückwirkende Änderung für das Monitoringjahr 2015/16: Es hat sich durch genetische Untersuchungen herausgestellt, dass die beiden für 2016/17 gemeldeten Rudel Märkisch-Buchholz und Storkow nicht voneinander abgegrenzt werden können, sondern identisch sind. Diese neuen Erkenntnisse bedeuten, dass das postulierte Rudel Märkisch-Buchholz für das Jahr 2016/17 gestrichen werden muss und damit auch für das Monitoringjahr 2015/16 nicht als Paar gezählt werden kann. Die aktuellen Zahlen für das Monitoringjahr 2015/16 lauten daher nun: 47 Rudel, 21 Paare und 4 territoriale Einzeltiere.

Auch für das Monitoringjahr 2017/18 gibt es neue Erkenntnisse. So wurden zum Beispiel in Sachsen in zwei Territorien (Cunewalde bzw. Hohwald) Nachwuchs bestätigt, in denen im Vorjahr bzw. in den Vorjahren eine unklare Situation herrschte bzw. nur ein Einzeltier nachzuweisen war.

 

25.08.2017

Aus Niedersachsen wurde aktuell gemeldet, dass anhand von Genetikdaten und Fotofallenbildern für das Monitoringjahr 2016/17 zwei neue Territorien bestätigt werden können: Das Rudel Visselhövede, in dem 2016 mind. ein Welpe aufgezogen wurde und das Paar Wendisch Evern.

Das Vorkommen in Visselhövede wird damit rückwirkend bereits für das Monitoringjahr 2015/16 als Paar gezählt. Die Zahl der bestätigten Territorien in 2015/16 erhöht sich damit auf 47 Rudel, 22 Paare und 4 Einzeltiere 

22.08.2017

Auch aus dem Lübtheener Rudel, Mecklenburg-Vorpommern, liegt inzwischen der Reproduktionsnachweis für das Monitoringjahr 2017/18 vor. Darüber hinaus wurden in Niedersachsen auf den Flächen, auf denen im Monitoringjahr 2014/15 das Rheinmetall Rudel nachgewiesen wurde, wieder Welpen nachgewiesen.

08.08.2017

Auch aus Niedersachsen und Brandenburg liegen inzwischen einige Reproduktionsnachweise für das Monitoringjahr 2017/18 vor. Zum Beispiel in Niedersachsen das neu nachgewiesene Rudel Ehra-Lessien, dass damit auch für das Monitoringjahr 2016/17 rückwirkend als Paar gezählt wird. Außerdem konnte anhand genetischer Daten eine Fähe im Raum Bippen (NI) als territoriales Einzeltier für das Jahr 2016/17 bestätigt werden.

Darüber hinaus wurden für das Wolfspaar im Bayerischen Wald Welpen nachgewiesen, es ist somit das erste Wolfsrudel in Bayern.

27.07.2017

In Sachsen konnten mittlerweile in mehreren Territorien Welpen nachgewiesen werden. In einem Fall (Dahlener Heide) handelt es sich um eine Neuetablierung. Für das Monitoringjahr 2016/17 bedeutet dies, dass ein Paar mehr gezählt wird. Die Informationen zum Monitoringjahr 2016/17 sind allerdings noch als unvollständig und inhaltlich als vorläufig zu betrachten, da bisher weder von allen Bundesländern die Daten zu allen Vorkommen vollständig zusammengestellt und an die DBBW gemeldet wurden, noch die bundesweite Abstimmung erfolgte, die jedes Jahr im Rahmen des Nationalen Monitoringtreffens durchgeführt wird. Dies wird erst wieder im September 2017 der Fall sein.

01.06.2017

Inzwischen liegt ein erster Datensatz für das Monitoringjahr 2017/18 vor: ein neues Paar bei Garlstedt, Niedersachsen.

Auch aus dem Monitoringjahr 2016/17 gibt es weitere Informationen: Aus Sachsen wurde das Kollmer Rudel als neu nachgewiesenes Rudel gemeldet (in dem Gebiet hatten im Monitoringjahr 2013/14 bereits einmal Wölfe reproduziert) und aus Brandenburg ein neues Rudel: Märkisch-Buchholz. Die Zahl der nachgewiesenen und an die DBBW gemeldeten Rudel steigt damit auf 40 an.

Für das bereits abgelaufene und ausgewertete Monitoringjahr 2015/16 bedeutet dies, dass diese beiden Rudel rückwirkend als Paare gezählt werden. Die Zahl der für das Monitoringjahr  2015/16 nachgewiesenen Paare steigt damit von 19 (Kenntnisstand 15.05.2017) auf 21 an. 

15.05.2017

Für das Monitoringjahr 2017/18, das gerade erst am 01.05.2017 begonnen hat und bis zum 30.04.2018 andauert, liegen der DBBW noch keine aktuellen Daten aus den Bundesländern zu Rudeln, Paaren oder territorialen Einzeltieren vor. Sobald Meldungen erfolgen, werden sie entsprechend eingepflegt. Sie sind allerdings als vorläufig zu betrachten und werden jeweils dem neusten Kenntnisstand angepasst.

Für das Monitoringjahr 2016/17, das gerade abgelaufen ist, aber noch nicht abschließend ausgewertet wurde, liegen der DBBW derzeit Daten zu 38 Rudeln, 5 Paaren und 3 territorialen Einzeltieren aus den Bundesländern Sachsen, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Brandenburg vor. Diese Informationen zum Monitoringjahr 2016/17 sind allerdings noch als unvollständig und inhaltlich als vorläufig zu betrachten, da bisher weder von allen Bundesländern die Daten zu allen Vorkommen vollständig zusammengestellt und an die DBBW gemeldet wurden, noch die bundesweite Abstimmung erfolgte, die jedes Jahr im Rahmen des Nationalen Monitoringtreffens durchgeführt wird. Dies wird erst wieder im September 2017 der Fall sein.

Bei den an die DBBW gemeldeten neuen Vorkommen für das Monitoringjahr 2016/17 handelt es sich in 4 Fällen um neue Rudel, die in diesem Monitoringjahr erstmals nachgewiesen wurden: Dobbrikow und Hohenbocka in Brandenburg, Kaliß in Mecklenburg-Vorpommern und Ostenholzer Moor in Niedersachsen.

Für das Monitoringjahr 2015/16 bedeutet der Nachweis der 4 neuen Rudel in 2016/17, dass sie rückwirkend als Paar gezählt werden und damit die Zahl der nachgewiesenen Paare im Monitoringjahr 2015/16 von 15 (Kenntnisstand November 2016, Statusbericht der DBBW für das Monitoringjahr 2015/16) auf 19 steigt.

01.12.2016

Im Statusbericht der DBBW für das Monitoringjahr 2015/16 wird der Kenntnisstand im November 2016 dargelegt: 47 Rudel, 15 Paare, 4 territoriale Einzeltiere. Der Kenntnisstand weicht damit vom Kenntnisstand im September 2016 ab, der direkt nach dem Nationalen Monitoringtreffen vom BfN im Rahmen einer Pressemitteilung bekannt gegeben wurde, und zu dem 46 Rudel, 14 Paare und 4 territoriale Einzeltiere bekannt waren.

Die Abweichung begründet sich darin, dass im Oktober 2016 durch genetische Analysen belegt werden konnte, dass das Vorkommen "Möckern" in Sachsen-Anhalt in 2015 bereits 2 Welpen hatte. Somit wurde es als 47. Rudel gezählt. Ebenfalls im Oktober 2016 wurde im Grenzgebiet Brandenburg/ Sachsen ein Welpe nachgewiesen und untersucht, der genetisch zu einem bisher noch nicht bestätigten Elternpaar gehörte. So wurde für den Raum Senftenberg für das Monitoringjahr 2016/17 ein neues Rudel gezählt, das rückwirkend auch für 2015/16 als Paar gewertet wurde.  

 

Im Statusbericht für das Monitoringjahr 2015/16 werden auch alle anderen rückwirkend durchgeführten Änderungen für die Vorjahre in der Grafik über die Entwicklung der Wolfsterritorien zahlenmäßig erfasst.

An dieser Stelle werden sie aber auch inhaltlich kurz aufgegriffen:

Für das Monitoringjahr 2014/15 waren ursprünglich nach dem nationalen Monitoringtreffen im Herbst 2015 insgesamt 31 Rudel, 8 Paare und 6 territoriale Einzeltiere bekannt. Durch die rückwirkende Zählung von neuen Rudeln aus dem Monitoringjahr 2015/16 als Paare in 2014/15 änderte sich diese Zahl auf 20 Paare. Es handelt sich dabei um folgende Paare: Görzke, Hornow, Müllrose, Sauener Forst, Storkow und Teichland in Brandenburg, Möckern in Sachsen-Anhalt und Biehain, Cunewalde, Gohrischheide, Knappenrode und Königshainer Berge in Sachsen.

Im Monitoringjahr 2013/14 waren bis zum nationalen Monitoringtreffen im Herbst 2014 zunächst 25 Rudel, 8 Paare und 3 territoriale Einzeltiere gezählt worden. Durch die rückwirkende Zählung von 3 weiteren Paaren sind es nun 11 Paare; hinzu kamen Ruhland und Bärenklau in Brandenburg und Hoher Fläming in Sachsen-Anhalt.

Im Monitoringjahr 2012/13 waren ursprünglich nach dem nationalen Monitoringtreffen im Herbst 2013 bundesweit 18 Rudel, 12 Paare und 3 territoriale Einzeltiere bekannt. Durch die rückwirkende Ergänzung von Paaren, für die in 2013/14 Reproduktion nachgewiesen werden konnte, kamen noch 7 Paare dazu: Babben-Wanninchen, Großräschen und Teichland in Brandenburg, Glücksburger Heide in Sachsen/Anhalt und Kollm in Sachsen. Abweichend von diesen Paaren wurde das Rudel Forst Hohenbucko, für das im Monitoringjahr 2013/14 zum ersten Mal Reproduktion bestätigt wurde, NICHT rückwirkend für das Monitoringjahr 2012/13 als Paar gezählt, weil bekannt war, dass der Rüde des Rudels im Sommer 2012 noch als Vaterrüde im Seese-Rudel lebte. Hier hätte es somit eine Doppelzählung gegeben.

Im Monitoringjahr 2011/12 waren nach dem Nationalen Monitoringtreffen im Herbst 2012 zunächst 14 Rudel, 3 Paare und 4 territoriale Einzeltiere bekannt. Rückwirkend wurden noch folgende 3 Paare ergänzt: Hohwald und Milkel II in Sachsen und Göritz/Klepzig in Sachsen/Anhalt.

Im Monitoringjahr 2010/11 waren nach dem Nationalen Monitoringtreffen im Herbst 2011 zunächst 7 Rudel, 5 Paare und 6 territoriale Einzeltiere bekannt. Rückwirkend wurden noch folgende 2 Paare ergänzt: Zschorno in Brandenburg und Niesky in Sachsen.

Für das Monitoringjahr 2009/10 wurden keine rückwirkenden Änderungen vorgenommen.

Im Herbst 2009 fand das erste Nationale Monitoringtreffen auf Einladung des BfN in Bonn statt. Damals waren 5 Rudel, 1 Paar und 4 territoriale Einzeltiere nachgewiesen. Rückwirkend wurden für das Monitoringjahr 2008/09 nun noch die 2 Paare Welzow in Brandenburg und Altengrabow in Sachsen/Anhalt ergänzt, die 2009 das erste Mal reproduzierten. Davon abweichend wurde das Seenland Rudel, dass auch in 2009 zum ersten Mal reproduzierte, NICHT rückwirkend als Paar für 2008/09 gezählt, weil bekannt war, dass die Fähe des Seenland-Rudel im Sommer und Herbst des Jahres 2008 noch die Fähe im Neustädter Rudel war, und erst zum Winter 2008/09 ins neue Seenland-Paar wechselte - hier hätte somit eine Doppelzählung stattgefunden.

Für das Monitoringjahr 2007/08 wurden rückwirkend zu den damals bekannten 3 Rudeln, einem Paar und 2 Einzeltieren noch die 2 Paare Dauban und Milkel in Sachsen ergänzt, die 2008 das erste Mal reproduzierten.

Für die Monitoringjahre 2006/07 und 2005/06 wurden keine rückwirkenden Änderungen vorgenommen.

Für das Monitoringjahr 2004/05 wurde rückwirkend zu dem damals bereits bekannten Muskauer Heide-Rudel und dem Neustädter Paar noch das Nochtener Paar in Sachsen ergänzt, das in 2005 erstmals reproduzierte.

Für die Monitoringjahre 2000/01 bis 2003/04 wurden keine rückwirkenden Änderungen vorgenommen.