Informationen zum Luchs für das Monitoringjahr 2023/24

Stand: November 2024

Der Luchs kommt derzeit in drei Populationen in Deutschland vor. Die Harzpopulation nimmt davon den größten Flächenanteil ein und erstreckt sich über vier Bundesländer (NI, ST, TH, HE). Eine weitere Population befindet sich in Ostbayern (Bayerischer und südlicher Oberpfälzer Wald) und eine dritte Population geht auf das 2016 in Rheinland-Pfalz gestartete Wiederansiedlungsprojekt zurück, wo 2017 erstmalig ein Reproduktionsnachweis gelang. Aufgrund fehlender Zuwanderung von Weibchen (und deren Reproduktion) hat sich in Baden-Württemberg bislang keine Population entwickeln können. 2023 starten in Deutschland drei Wiederansiedlungsprojekte: im Thüringer Wald, im sächsischen Erzgebirge und im Schwarzwald in Baden-Württemberg.

Deutschlandweit waren im Monitoringjahr 2023/24 38 reproduzierende Luchsweibchen sicher vorhanden. Diese führten 88 Jungtiere. Insgesamt konnte ein Mindestbestand von 231 Luchsindividuen nachgewiesen werden. Die Anzahl der nachgewiesenen selbstständigen Luchse - in dieser Kategorie werden alle Luchse zusammengefasst, die sicher nicht juvenil sind - lag am Ende des Monitoringjahres 2023/24 bei 150 - 155 Tieren.

Im Monitoringjahr 2023/24 wurden in Bezug auf das Vorkommen von Luchsen deutschlandweit 197 Rasterzellen mit C1-Nachweisen oder C2-Hinweisen besetzt. Zusätzlich gab es 6 Rasterzellen, die ausschließlich Telemetriedaten von abwandernden Tieren enthielten. Sie sind in der Vorkommenskarte nicht enthalten. In 38 Rasterzellen wurde Reproduktion nachgewiesen.

Informationen zum Luchs für das Monitoringjahr 2022/23

Stand: November 2022

Der Luchs kommt derzeit in drei Populationen in Deutschland vor. Die Harzpopulation nimmt davon den größten Flächenanteil ein und erstreckt sich über vier Bundesländer (NI, ST, TH, HE). Eine weitere Population befindet sich in Ostbayern (Bayerischer und südlicher Oberpfälzer Wald) und eine dritte Population geht auf das 2016 in Rheinland-Pfalz gestartete Wiederansiedlungsprojekt zurück, wo 2017 erstmalig ein Reproduktions­nachweis gelang. Aufgrund fehlender Zuwanderung von Weibchen (und deren Reproduktion) hat sich in Baden-Württemberg bislang keine Population entwickeln können.

Deutschlandweit waren im Monitoringjahr 2022/23 34 reproduzierende Luchsweibchen sicher vorhanden. Diese führten 61 Jungtiere. Insgesamt konnte ein Mindestbestand von 194 Luchs­individuen nachgewiesen werden. Die Anzahl der nachgewiesenen selbstständigen Luchse - in dieser Kategorie werden alle Luchse zusammengefasst, die sicher nicht juvenil sind - lag am Ende des Monitoringjahres 2022/23 bei 86 – 135 Tieren.

Im Monitoringjahr 2022/23 wurden in Bezug auf das Vorkommen von Luchsen deutschlandweit 166 Rasterzellen mit C1-Nachweisen oder C2-Hinweisen besetzt. Zusätzlich gab es 16 Rasterzellen, die ausschließlich Telemetriedaten von abwandernden Tieren enthielten. Sie sind in der Vorkommens­karte nicht enthalten. In 26 Rasterzellen wurde Reproduktion nachgewiesen.

Im Monitoringjahr 2022/23 wurden 17 Luchse tot aufgefunden bzw. sind aus weiteren Gründen nicht mehr in Freiheit vorhanden.

Informationen zum Luchs für das Monitoringjahr 2021/22

Stand: November 2022

Der Luchs kommt derzeit in drei Populationen in Deutschland vor. Die Harzpopulation nimmt davon den größten Flächenanteil ein und erstreckt sich über vier Bundesländer (NI, ST, TH, HE). Eine weitere Population befindet sich in Ostbayern (Bayerischer und südlicher Oberpfälzer Wald) und eine dritte Population geht auf das 2016 in Rheinland-Pfalz gestartete Wiederansiedlungsprojekt zurück, wo 2018 erstmalig ein Reproduktions­nachweis gelang. Aufgrund fehlender Zuwanderung von Weibchen (und deren Reproduktion) hat sich in Baden-Württemberg bislang keine Population entwickeln können.

Deutschlandweit waren im Monitoringjahr 2021/22 26 reproduzierende Luchsweibchen sicher vorhanden. Diese führten 53 Jungtiere. Insgesamt konnte ein Mindestbestand von 183 Luchs­individuen nachgewiesen werden. Die Anzahl der nachgewiesenen selbstständigen Luchse - in dieser Kategorie werden alle Luchse zusammengefasst, die sicher nicht juvenil sind - lag am Ende des Monitoringjahres 2021/22 bei 106 – 114 Tieren.

Im Monitoringjahr 2021/22 wurden in Bezug auf das Vorkommen von Luchsen deutschlandweit 184 Rasterzellen mit C1-Nachweisen oder C2-Hinweisen besetzt. Zusätzlich gab es elf Rasterzellen, die ausschließlich Telemetriedaten von abwandernden Tieren enthielten. Sie sind in der Vorkommens­karte nicht enthalten.

Im Monitoringjahr wurden 15 Luchse tot aufgefunden bzw. sind aus weiteren Gründen nicht mehr in Freiheit vorhanden.

Informationen zum Luchs für das Monitoringjahr 2020/21

Stand: November 2021

Der Luchs kommt derzeit in drei Populationen in Deutschland vor. Die Harzpopulation nimmt davon den größten Flächenanteil ein und erstreckt sich über vier Bundesländer (NI, ST, TH, HE). Eine weitere Population befindet sich in Ostbayern (Bayerischer und südlicher Oberpfälzer Wald) und eine dritte Population geht auf das 2016 in Rheinland-Pfalz gestartete Wiederansiedlungsprojekt zurück, wo 2018 erstmalig ein Reproduktions­nachweis gelang. Auf Grund fehlender Zuwanderung von Weibchen (und deren Reproduktion) hat sich in Baden-Württemberg bislang keine Population entwickeln können.

Achtung: die folgende Zusammenfassung erfolgt vorläufig, da die Daten aus Bayern nicht vorlagen.

Deutschlandweit (ohne Bayern) waren im Monitoringjahr 2020/21 22 reproduzierende Luchsweibchen sicher vorhanden. Diese führten 49 Jungtiere. Insgesamt konnte ein Mindestbestand von 140 (Vorjahr: 232, mit Bayern) Luchs­individuen nachgewiesen werden. Die Anzahl der nachgewiesenen selbstständigen Luchse - in dieser Kategorie werden alle Luchse zusammengefasst, die sicher nicht juvenil sind - lag am Ende des Monitoringjahres 2020/21 bei 75 - 76 Tieren.

Im Monitoringjahr 2020/21 wurden in Bezug auf das Vorkommen von Luchsen deutschlandweit 152 (ohne Bayern) Rasterzellen mit C1-Nachweisen oder C2-Hinweisen besetzt. Zusätzlich gab es 10 Rasterzellen, die ausschließlich Telemetriedaten von abwandernden Tieren enthielten. Sie sind in der Vorkommens­karte nicht enthalten.

Im Monitoringjahr wurden 17 Luchse tot aufgefunden bzw. sind aus weiteren Gründen nicht mehr in Freiheit vorhanden.

Informationen zum Luchs für das Monitoringjahr 2019/20

Stand: November 2020

Der Luchs kommt derzeit in drei Populationen in Deutschland vor. Die größte Population hat ihr Quellgebiet im Harz (Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen) und erstreckt sich bis Nordhessen. Eine weitere Population befindet sich in Ostbayern (Bayerischer und südlicher Oberpfälzer Wald) und eine dritte Population geht auf das 2016 in Rheinland-Pfalz gestartete Wiederansiedlungsprojekt zurück, wo 2018 erstmalig ein Reproduktions­nachweis gelang. Auf Grund fehlender Zuwanderung von Weibchen (und deren Reproduktion) hat sich in Baden-Württemberg bislang keine Population entwickeln können.

Deutschlandweit waren im Monitoringjahr 2019/20 34 reproduzierende Luchsweibchen sicher vorhanden. Diese führten 69 Jungtiere. Insgesamt konnte ein Mindestbestand von 232 (Vorjahr: 137) Luchs­individuen nachgewiesen werden. Die Anzahl der nachgewiesenen selbstständigen Luchse - in dieser Kategorie werden alle Luchse zusammengefasst, die sicher nicht juvenil sind - lag am Ende des Monitoringjahres 2018/19 bei 126 – 136 Tieren.

Die Anzahl nachgewiesener adulter Luchse hat von 59 – 76 Individuen Ende des Monitoringjahres 2018/19 auf 82-113 Individuen Ende des Monitoringjahres 2019/20 deutlich zugenommen. Die Anzahl reproduzierender Weibchen liegt am Ende des Monitoringjahres mit 33 über dem Vorjahr und auf dem höchsten Stand seit Erstellung der national abgestimmten Monitoringzahlen. Mit 58 Jungtieren wurden wiederum mehr Luchsnachkommen nachgewiesen als im Vorjahr (49). Die Anzahl am Ende des Monitoring­jahres nachgewiesener selbstständiger Luchse ist mit 126-136 Individuen deutlich höher als im Vorjahr (84-88 Individuen). Somit gab es bei allen wichtigen Kennzahlen der Luchspopulation in Deutschland eine erfreulich positive Entwicklung.

Im Monitoringjahr 2019/20 wurden in Bezug auf das Vorkommen von Luchsen deutschlandweit 185 Rasterzellen mit C1-Nachweisen oder C2-Hinweisen besetzt. Zusätzlich gab es 44 Rasterzellen, die ausschließlich Telemetriedaten von abwandernden Tieren enthielten. Sie sind in der Vorkommens­karte nicht enthalten.

Im Monitoringjahr wurden 18 Luchse tot aufgefunden bzw. sind aus weiteren Gründen nicht mehr in Freiheit vorhanden.