Archiv der Pressemitteilungen

Nordrhein-Westfalen - GW1625m aus den Niederlanden am Niederrhein unterwegs

Am 29. Januar 2022 brach in Bedburg-Hau eine Schafherde von einer Weide aus; ein Schaf wurde auf der benachbarten Straße von einem Auto erfasst und verletzt. Auf der Weide wurden vier Lämmer tot aufgefunden; davon war mindestens ein Lamm durch Bisse getötet worden. An diesem Lamm wurde genetisches Material von einem Wolf mit dem Haplotyp HW22 festgestellt; dieses genetische Merkmal ist für Wölfe kennzeichnend, die ursprünglich aus der Alpenpopulation (Italien, Frankreich, Schweiz) stammen. Eine nähere Bestimmung des Individuums gelang nicht.

Am 12. Februar 2022 wurde in Xanten ein Schaf von einem Wolf gerissen. Anhand genetischer Proben konnte das Senckenberg Forschungsinstitut in Gelnhausen den Wolfsrüden GW1625m identifizieren. Es handelt sich um einen Wolf, der ebenfalls den Haplotyp HW22 trägt und somit ursprünglich aus der Alpenpopulation stammt.

Weiterlesen …

Sachsen-Anhalt - Wolfsrudel bei Wahlitz nachgewiesen

In der Nähe von Wahlitz zwischen Gommern und Magdeburg wurde ein bisher nicht bekanntes Wolfsterritorium nachgewiesen. Anhand neuerer Genetikfunde lässt sich rekonstruieren, dass die dortige Fähe aus dem Steckby-Lödderitzer Forst stammt und sich bereits 2019 mit ihrem Partner bei Wahlitz angesiedelt hat. Seither wurden mindestens zwei Welpen geboren, von denen einer im Dezember 2020 bei einem Verkehrsunfall getötet wurde.

Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt

Sachsen - Neues Wolfsterritorium südlich von Leipzig

Landesumweltamt bestätigt Territorium „Colditzer Forst“
Im Colditzer Forst südlich von Leipzig hat sich erstmals ein Wolfspaar angesiedelt. Das neue Wolfsterritorium in Sachsen wird unter dem Namen „Colditzer Forst“ geführt, wie das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) heute in Dresden mitteilte.

Weiterlesen …

Sachsen - Anzahl durch Wölfe getöteter Weidetiere zurückgegangen

Die Zahl der Weidetiere, die bei Wolfsübergriffen getötet, verletzt oder vermisst wurden, ist in Sachsen zurückgegangen, während die Anzahl der Rissereignisse auf einem ähnlichen Niveau bleibt. Das sind Ergebnisse aus der Rissstatistik für das Jahr 2021, die das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) heute veröffentlicht hat.

Weiterlesen …

Internationale Zusammenarbeit klärt Schicksal eines Wanderwolfes

Das CEWolf Consortium ist spezialisiert auf die länderübergreifende Zusammenarbeit bei der Analyse von genetischen Wolfsproben. So lässt sich durch die enge Zusammenarbeit der Labore in vielen Fällen die Identität von Wölfen nachvollziehen, die grenzübergreifend durch Deutschland und seine Nachbarländer wandern. Zuletzt gelang dies bei Wolf GW2425m, der in Deutschland viel Aufmerksamkeit auf sich zog.

Weiterlesen …