Archiv der Pressemitteilungen

Hessen - Erneuter Wolfsnachweis im Vogelsberg

Das am 29. Oktober 2019 auf einer Weide bei Unter-Seibertenrod im Vogelsberg tot aufgefundene Angus-Kalb wurde von einem Wolf gefressen. Das konnte nun anhand der noch am selben Tag vor Ort genommenen Genprobe nachgewiesen werden. Ob der Wolf das Tier auch getötet hat, lässt sich nicht mit abschließender Sicherheit sagen. Da das neu geborene Kalb aber aller Wahrscheinlichkeit nach lebensfähig war und massive Fraßspuren an Rumpf und Hinterbeinen aufwies, deutet vieles darauf hin, dass es von einem Wolf gerissen wurde.

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Wölfin "Lotta" nach dem Fang zur Besenderung
Wölfin "Lotta" nach dem Fang zur Besenderung

Sachsen - Lotta und Juli für das Wolfsmonitoring unterwegs

Eine wertvolle Ergänzung zum herkömmlichen Monitoring liefern seit Juli 2019 die beiden Wolfsfähen „Lotta“ (FT11) und „Juli“ (FT12). Mit Halsbandsendern ausgestattet, liefern sie u. a. wichtige Erkenntnisse für die jährliche Erhebung der Größe von Populationen und Territorien sowie zum Abwanderungs- und Ausbreitungsverhalten der Tiere. Den ersten Telemetrie-Daten nach zu urteilen gehören beide Wölfinnen zum Neustädter Rudel. Im September verlagerte FT12 „Juli“ ihren räumlichen Schwerpunkt zunächst an den Süd-Westrand des Neustädter Territoriums. Im Oktober erkundete sie dann das Gebiet nordwestlich des Neustädter Territoriums auf Brandenburgischer Seite, um schließlich Ende Oktober weiter nach Norden an Cottbus (Brandenburg) vorbei zu wandern. Ob dies nur ein größerer Ausflug ist oder ob sich die Jährlingsfähe auf Abwanderung begeben hat, werden die Daten der nächsten Wochen/Monate zeigen.

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Hessen - Wolf im Spessart tot aufgefunden

Im Bereich des Forstamts Jossgrund im hessischen Spessart wurde am 29.9.2019 an der Landstraße L3199 zwischen Burgjoß und Bad Orb ein Wolf tot aufgefunden. Es handelt sich um ein weibliches Tier, das offenbar überfahren wurde. Hintergründe zum Unfallhergang oder zur Herkunft des Tieres sind bisher nicht bekannt. Die genetische Analyse des Tieres wurde aber anhand einer genommenen Gewebeprobe beauftragt. Der Tierkadaver wurde am 30.9. zur weiteren Untersuchung ins Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) nach Gießen überführt und dort zunächst eingefroren.

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Bayern - Nachweis von Jungwölfen und totem Wolf im Veldensteiner Forst

Im Landkreis Bayreuth wurden am 08.09.2019 vier Jungwölfe von einer automatischen Videokamera aufgenommen. Es handelt sich um den zweiten Wurf des Wolfspaars im Veldensteiner Forst. Am 11.09.2019 meldete die Polizeidienststelle Pegnitz dem Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) den Fund eines toten wolfsähnlichen Tieres an der BT28 zwischen Pegnitz und Plech. Bei dem toten Tier handelt es sich um einen Wolf, wie die Dokumentationsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) bestätigt hat.

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Sachsen - Wolfswelpe verbleibt dauerhaft im Wildpark

Der kleine Wolfswelpe, der am Pfingstmontag (10. Juni) von Spaziergängern gefunden und anschließend in die Auffangstation des Naturschutz-Tierparks Görlitz e. V. gebracht worden war (das LfULG berichtete), kann nicht wieder in die Natur entlassen werden. Wie die Fachstelle Wolf des Landesumweltamtes Sachsen heute in Dresden mitteilte, konnte für den Welpen nach fast vierwöchigem Aufenthalt in der Auffangstation eine Unterbringung im Wildpark Lüneburger Heide Tietz KG in Niedersachsen gefunden werden. Inzwischen hat sich die kleine Wölfin in der neuen Situation gut eingelebt.

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