Archiv der Pressemitteilungen

Polen - Wolf hat drei Menschen in den Bieszczady-Bergen im Südosten Polens gebissen

Die genetischen Analysen im Institut für Genetik und Biotechnologie an der Universität in Warschau ergaben, dass das Tier, welches in Süd-Ost-Polen drei Menschen gebissen hat, ein Wolf aus der Karpatischen Population war.

In den Bieszczady-Bergen im Südosten Polens, etwa 8 Kilometer von der Grenze zur Slowakei und der Ukraine entfernt, wurden am Dienstag, den 26. Juni 2018, zwei Kinder im Alter von 8 und 10 Jahren durch einen Wolf gebissen und dabei leicht verletzt. Die Kinder wurden im Krankenhaus behandelt und konnten nach einigen Stunden wieder entlassen werden. Das Tier wurde noch am selben Abend erschossen.

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Sachsen - Zwei Wölfe nördlich von Leipzig (LK Nordsachsen) nachgewiesen

Am 29.05.2018 wurden zwei Wölfe im Umfeld des Werbeliner Sees zwischen Leipzig und Delitzsch (LK Nordsachsen) von einer automatisch auslösenden Wildkamera (Fotofalle) des Landratsamtes Nordsachsen fotografiert. Bereits am 24.04.2018 wurde ein Wolf in diesem Gebiet durch eine Fotofallen-Aufnahme nachgewiesen. Im Rahmen des Monitorings soll nun geklärt werden, ob sich ein neues Wolfspaar im Umfeld des Werbeliner Sees etabliert hat, oder ob dieses Gebiet zum Einzugsbereich des im Winter in der Dübener Heide bestätigten Wolfspaares gehört.

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Schleswig-Holstein - Herkunft einiger Wölfe nach Rissvorfällen geklärt

In der ersten Maihälfte waren dem schleswig-holsteinischen Wolfsmanagement aus den Kreisen Dithmarschen, Rendsburg-Eckernförde und Pinneberg eine Reihe von Rissvorfällen gemeldet worden, die nach einer ersten Begutachtung durch die zuständigen Rissgutachter den Verdacht nahelegten, dass die Tiere einem großen Beutegreifer zum Opfer gefallen sein könnten.

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Rheinland-Pfalz - Umweltministerium informiert: Wolfsnachweis am ehemaligen Truppenübungsplatz Daaden

Am Sonntagmorgen, den 13. Mai 2018, hat der Revierleiter des Bundesforstbetriebes Rhein-Mosel am ehemaligen Truppenübungsplatz Daaden/Stegskopf ein wolfsähnliches Tier fotografiert. Bundesforsten hat das Foto unmittelbar zur wissenschaftlichen Untersuchung an die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DDBW) weitergeleitet. Von dort konnte bestätigt werden, dass es sich bei dem Tier um einen Wolf handelt.

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Niedersachsen - Wolfsbüro meldet zweiten illegal getöteten Wolf 2018

Dem Wolfsbüro des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) wurde eine weitere illegale Tötung eines Wolfs bestätigt. Bei einem bereits am 7. März gemeldeten und auf einem Feld im Landkreis Celle, in der Nähe von Bonstorf, gefundenen toten Wolf bestand der Verdacht auf einen illegalen Abschuss. Allerdings befand sich der Kadaver in einem Zustand, bei dem nicht eindeutig festgestellt werden konnte, ob es sich tatsächlich um einen Wolf handelt. Endgültig klären konnte das nur eine Untersuchung des Kadavers im Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin und eine DNA-Analyse im Senckenberg-Institut in Gelnhausen bei Frankfurt, dem nationalen Referenzlabor für Wolfsgenetik. Denn das tote Tier muss bereits länger gelegen haben und wurde von anderen Wildtieren angefressen. Demzufolge befand sich der Kadaver bereits in einem Zustand fortgeschrittener Verwesung und Teilskelettierung.

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