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Archiv der Pressemitteilungen

Niedersachsen - Überfahrener Wolf stammt möglicherweise aus dem Rudel Eschede

Ergebnis der Untersuchung im Leibniz-Institut für Zoo und Wildtierforschung

Das Wolfsbüro des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) informiert über das Ergebnis der genetischen Analyse des Wolfes, der am 11. April bei Visbek im Landkreis Vechta angefahren wurde und kurze Zeit später verendete. Der Wolf stammt aus der Mitteleuropäischen Flachlandpopulation. In der Öffentlichkeit geäußerten Vermutungen, es könne sich um einen Wolf-Hund-Hybrid handeln, können nicht bestätigt werden Dies berichten sowohl das mit der Sektion des Tiers beauftragte Leibniz-Institut für Wildtierforschung in Berlin (IZW) als auch das Labor für Wildtiergenetik des Senckenberg-Instituts, das die genetische Analyse durchführte. Der Wolf stammt möglicherweise aus dem Rudel Eschede, in dessen Territorium er zuvor im Oktober 2016 anhand einer Losungsprobe identifiziert werden konnte. Es handelt sich nicht um den bekannten Partner der Barnstorfer Fähe; dies kann anhand der Ergebnisse der Untersuchungen ausgeschlossen werden.

NLWKN

Schleswig-Holstein - Weiterer Nachweis eines Wolfes im Kreis Herzogtum Lauenburg

Den Mitarbeitern des schleswig-holsteinischen Wolfsmanagements wurde am 22. Mai 2017 aus der Nähe der Ortschaft Linau, nördlich der Hahnheide im Kreis Herzogtum Lauenburg, eine mögliche Wolfsbeobachtung gemeldet, die am 20. Mai 2017 gelungen war. Einer der zuständigen Wolfsbetreuer nahm sich der Angelegenheit an.

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Sachsen - Toter Wolf am Stadtrand von Bautzen

Am frühen Morgen des 18.05.2017 wurde am südlichen Stadtrand von Bautzen eine Wölfin von einem Zug überfahren. Der Kadaver wird zur weiteren routinemäßigen Untersuchung an das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin verbracht. Das Territorium des Cunewalde Rudels, welches im Jahr 2015/2016 erstmals nachgewiesen wurde, ist das nächstgelegene Wolfsterritorium zum Fundort. Aus diesem Gebiet liegen allerdings aus dem letzten Jahr nur wenige Wolfshinweise vor, sodass das Vorkommen von Wölfen dort aktuell ungeklärt ist. Mehr Informationen zur Identität der toten Wölfin wird die Untersuchung von genetischen Proben am Senckenberg Institut für Wildtiergenetik in Gelnhausen erbringen.

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Bayern - Weiterer Wolf auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr nachgewiesen

Auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr konnte anhand der genetischen Auswertung einer Losungsprobe ein dritter Wolf nachgewiesen werden. Das Tier ist ein Männchen aus der zentraleuropäischen Tieflandpopulation – einem Elternrudel konnte es jedoch genetisch nicht zugeordnet werden. Durch den Abgleich mit Speichelproben des kürzlich gemeldeten Nachweises in der Pegnitzau soll geklärt werden, ob eines der Tiere vom Truppenübungsplatz Grafenwöhr nach Westen Richtung Pegnitzau / Veldensteiner Forst gewandert ist. Ergebnisse werden in ca. zwei Wochen erwartet.

LfU Bayern

Sachsen - Wolfnachweis im Raum Altenberg (LK Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) und im Bereich der Massenei (LK Bautzen)

Nachdem im Juli 2016 ein Wolf auf der tschechischen Seite des Erzgebirges nahe Königswalde nachgewiesen werden konnte (Kontaktbüro berichtete im Infobrief vom 16.01.2017) und in den letzten Monaten auch vereinzelte Wolfshinweise auf der sächsischen Seite vorliegen, wurde nun am 21.04.2017 ein Wolf auf einer Waldlichtung im Raum Altenberg im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge von einer automatisch auslösenden Kamera (Fotofalle) fotografiert. Das Foto wurde als eindeutiger Nachweis (C1) eingestuft. Bis jetzt gibt es allerdings noch keinen Hinweis darauf, dass der Wolf dauerhaft in der Region bleibt, das werden die nächsten Monate zeigen.

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