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Archiv der Pressemitteilungen

Hessen - Wolf im Odenwald: Weidezäune verstärken

Im Odenwald wurden im November mehrere Schafe und eine Ziege durch einen Wolf gerissen. Dies hat eine genetische Untersuchung durch das Senckenberg Fachgebiet Naturschutzgenetik in Gelnhausen nun bestätigt. „Hessen ist schon seit einiger Zeit ein Wolfserwartungsland. Das gilt natürlich auch für den Odenwald als wenig besiedeltes Gebiet mit großen landschaftlichen Freiflächen. Für Schäferinnen und Schäfer und alle anderen Tierhalter bedeutet das, dass sie alle Instrumente nutzen müssen, um ihre Herden auch wirksam zu schützen. Dazu gehören zu allererst Elektrozäune, aber auch Herdenschutztiere“, sagte Umweltministerin Priska Hinz heute in Wiesbaden.

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Baden-Württemberg - Untersuchungsergebnis zu gerissenen Schafen bei Widdern im Landkreis Heilbronn bestätigt Wolfsriss

Die drei Schafe, die am 7. Oktober bei Widdern gerissen wurden, gehen auf das Konto eines Wolfes. Das hat die genetische Untersuchung des Senckenberg-Instituts für Wildtiergenetik (Gelnhausen) von an den Rissen genommenen Proben zweifelsfrei ergeben. Es ist das erste Mal seit mehr als 100 Jahren, dass in Baden-Württemberg ein Wolf nachweislich Nutztiere gerissen hat.

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Niedersachsen - Toter Wolf im Ammerland wurde erschossen

Kein Verkehrsunfall/ Untersuchung in Berlin klärte Todesursache

Der am vergangenen Samstag (7. Oktober) im Landkreis Ammerland bei Vreschen-Bokel in einem Maisfeld tot aufgefundene Wolf wurde erschossen. Es handelt sich um einen jungen Rüden. Diese Feststellung traf das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin, das das bundesweite Totfund-Monitoring durchführt. Die Untersuchung zur Ermittlung des genetischen Fingerabdrucks und der Rudelzugehörigkeit erfolgt im Senckenberg-Institut in Gelnhausen. Über die Zusammenhänge hat jetzt das Wolfsbüro des NLWKN (Niedersächsischer landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz informiert.

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Sachsen - Wolfswelpen im Milkeler Rudel werden vergrämt

Die wiederholt durch ungewöhnliche Nahbegegnungen mit Menschen auffällig gewordenen Wolfswelpen des Milkeler Rudels im Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft (Kontaktbüro berichtetet PM v. 28.09.2017) werden im Rahmen des sächsischen Wolfsmanagements vergrämt. Eine entsprechende Ausnahmegenehmigung wurde am 05.10.2017 von der Landesdirektion Sachsen gegenüber der Biosphärenreservatsverwaltung erteilt. Die Maßnahme erfolgt durch Mitarbeiter der Biosphärenreservatsverwaltung und des LUPUS Institutes für Wolfsmonitoring- und forschung.

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Sachsen - Wolfswelpen im Milkeler Rudel zeigen ungewöhnliches Interesse an Menschen

Im Kerngebiet des Milkeler Wolfsrudels gab es in letzter Zeit Fälle, in denen die aktuell knapp 5 Monate alten Welpen durch ungewöhnliche Nahbegegnungen mit Menschen auf sich aufmerksam machten. Die Tiere zeigten bei Begegnungen kaum Fluchtverhalten, näherten sich neugierig Menschen teilweise bis auf wenige Meter an, ohne aggressiv zu sein.
Es ist bekannt, dass Wolfswelpen neugieriger und weniger vorsichtig reagieren als erwachsene Wölfe. Das Verhalten dieser Welpen lässt jedoch vermuten, dass sie sich in den letzten Wochen an die Anwesenheit von Menschen gewöhnt, eventuell sogar positive Erfahrungen mit Menschen gemacht haben.

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