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Archiv der Pressemitteilungen

Niedersachsen - Wolfsbüro meldet zweiten illegal getöteten Wolf 2018

Dem Wolfsbüro des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) wurde eine weitere illegale Tötung eines Wolfs bestätigt. Bei einem bereits am 7. März gemeldeten und auf einem Feld im Landkreis Celle, in der Nähe von Bonstorf, gefundenen toten Wolf bestand der Verdacht auf einen illegalen Abschuss. Allerdings befand sich der Kadaver in einem Zustand, bei dem nicht eindeutig festgestellt werden konnte, ob es sich tatsächlich um einen Wolf handelt. Endgültig klären konnte das nur eine Untersuchung des Kadavers im Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin und eine DNA-Analyse im Senckenberg-Institut in Gelnhausen bei Frankfurt, dem nationalen Referenzlabor für Wolfsgenetik. Denn das tote Tier muss bereits länger gelegen haben und wurde von anderen Wildtieren angefressen. Demzufolge befand sich der Kadaver bereits in einem Zustand fortgeschrittener Verwesung und Teilskelettierung.

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Schleswig-Holstein - Wolf am 12. Mai auf der Autobahn A 23 tödlich verletzt

Am Samstag 12. Mai wurde der zuständigen Dienststelle der Autobahnpolizei gegen 04:30 Uhr durch einen Verkehrsteilnehmer ein totes Tier auf der A 23 in Fahrtrichtung Hamburg nahe der Autobahnabfahrt Tornesch gemeldet. Beamte der Autobahnpolizei bargen das auf der Fahrbahn liegende Tier und stellten fest, dass es sich um einen Wolf handeln könnte; sie benachrichtigten deshalb einen Mitarbeiter des schleswig-holsteinischen Wolfsmanagements. Die folgende Untersuchung ergab, dass es sich tatsächlich um einen Wolf handelte, der im Rahmen des Unfalls sofort getötet worden war.

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Baden-Württemberg - Gen-Analyse zur Wolfsattacke in Bad Wildbad am 29./30. April liegt vor

Die Wolfsattacke auf eine Schafherde in Bad Wildbad Ende April ist vom selben Tier verübt worden, das bereits mehrmals in der Region um Bad Wildbad nachgewiesen werden konnte. Bei der Attacke waren 44 Schafe getötet worden.

Bei dem Wolf handelt es sich um ein männliches Einzeltier, das aus Norddeutschland nach Baden-Württemberg gekommen ist und unter dem Kürzel GW 852m geführt wird. Erstmals wurde er im Nordschwarzwald Ende November 2017 nachgewiesen.

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Sachsen - Wolfspaar in der Dübener Heide nachgewiesen

In der Dübener Heide (LK Nordsachsen) ist ein Wolfspaar durch mehrere Fotofallenbilder bestätigt worden. Seit dem letzten Monitoringjahr 2016/2017 liegen aus dem Gebiet Wolfshinweise vor, Ende Januar 2018 gelang der erste sichere Nachweis von 2 Wölfen (C1) in Form eines Fotos durch eine automatisch auslösende Wildkamera (Fotofalle). In den Folgemonaten wurden beide Tiere durch weitere Fotofallenbilder erneut bestätigt.
Darüber hinaus gibt es Einzelnachweise von Wölfen außerhalb ihres bekannten Vorkommensgebietes im Vogtlandkreis sowie in den Landkreisen Zwickau und Leipzig. Es ist noch unklar, ob diese Wölfe sich in den jeweiligen Regionen dauerhaft aufhalten, möglicherweise befinden sie sich auf Wanderschaft.

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Sachsen - Auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz vom Wolf getöteter Jagdhund war nicht im jagdlichen Einsatz

Anlässlich der z.T. widersprüchlichen Berichterstattung zum Fall des von einem Wolf getöteten Jagdhundes auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz am 30.01.2018 möchten der Bundesforstbetrieb Lausitz und das Kontaktbüro „Wölfe in Sachsen“ über die Hintergründe aufklären. Der Hund, eine Deutsche Bracke, befand sich nicht im jagdlichen Einsatz.

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