Archiv der Pressemitteilungen

Sachsen - Neues Wolfsterritorium südlich von Leipzig

Landesumweltamt bestätigt Territorium „Colditzer Forst“
Im Colditzer Forst südlich von Leipzig hat sich erstmals ein Wolfspaar angesiedelt. Das neue Wolfsterritorium in Sachsen wird unter dem Namen „Colditzer Forst“ geführt, wie das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) heute in Dresden mitteilte.

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Sachsen - Anzahl durch Wölfe getöteter Weidetiere zurückgegangen

Die Zahl der Weidetiere, die bei Wolfsübergriffen getötet, verletzt oder vermisst wurden, ist in Sachsen zurückgegangen, während die Anzahl der Rissereignisse auf einem ähnlichen Niveau bleibt. Das sind Ergebnisse aus der Rissstatistik für das Jahr 2021, die das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) heute veröffentlicht hat.

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Internationale Zusammenarbeit klärt Schicksal eines Wanderwolfes

Das CEWolf Consortium ist spezialisiert auf die länderübergreifende Zusammenarbeit bei der Analyse von genetischen Wolfsproben. So lässt sich durch die enge Zusammenarbeit der Labore in vielen Fällen die Identität von Wölfen nachvollziehen, die grenzübergreifend durch Deutschland und seine Nachbarländer wandern. Zuletzt gelang dies bei Wolf GW2425m, der in Deutschland viel Aufmerksamkeit auf sich zog.

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Bayern - Vierter toter Wolf durch Verkehrsunfall im laufenden Monitoringjahr

Am 30.01.2022 meldete die Verkehrspolizeiinspektion Amberg den Fund eines toten wolfsähnlichen Tieres auf der A6 bei Leuchtenberg im Landkreis Neustadt an der Waldnaab. Nach den Ergebnissen der genetischen Analyse handelt es sich um einen weiblichen Jungwolf aus dem Veldensteiner Forst. Das verunfallte Tier wird im Leibnitz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin untersucht. Dieses gilt als bundesweite Referenzstelle für die Untersuchung toter Wölfe. Die standardisierten Untersuchungen beinhalten eine Computertomographie und Sektion des Tierkörpers sowie Auswertungen zur Histologie, Parasitologie, Virologie und Bakteriologie.

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Keine Erreger der Afrikanischen Schweinepest in Wolfskot nachweisbar

Mit dem gehäuften Auftreten der Afrikanischen Schweinepest (ASP) wird gelegentlich die Vermutung geäußert, dass große Fleischfresser wie der Wolf zu einer Verbreitung des Virus beitragen. Die ASP erzeugt unter Wild- und Hausschweinen eine sehr hohe Sterblichkeit und Wölfe fressen regelmäßig an toten Wildschweinen. Durch die Aufnahme des ASP-Virus und dem anschließenden Ausscheiden mit dem Kot nach langen Wanderungen könnten sie theoretisch zur Fernausbreitung der Tierseuche beitragen.

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