Archiv der Pressemitteilungen

Bayern - Wiederholte Nachweise bestätigen standorttreue Wölfin in der Rhön

Auf Grundlage eines weiteren genetischen Nachweises ist die Wölfin im Landkreis Rhön-Grabfeld als standorttreu zu klassifizieren. Das aus Brandenburg stammende Tier wurde erstmalig am 23. Juli 2018 im Landkreis nachgewiesen. Schon länger wurde aufgrund nicht individuell zuordenbarer Wolf-Nachweise vermutet, dass sich das Tier im Landkreis niedergelassen hat. Vorsorglich hat das Landesamt für Umwelt bereits seit Januar mit den Behörden und Nutztierhaltern vor Ort im Rahmen des Aktionsplans Wolf Informationsveranstaltungen durchgeführt. Dabei ging es insbesondere um die mögliche Gefährdung von Nutztieren und die Ergreifung geeigneter Herdenschutzmaßnahmen. Bisher verhielt sich die Wölfin unauffällig und hat sich weitgehend von Wildtieren ernährt. Behörden, Interessenverbände und Vertreter von Nutztierhaltern wurden informiert.

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Sachsen- Wolfsähnlichen Hund mit Wolf verwechselt

Am Montag, den 13. Mai 2019, wurde von mehreren Medien über eine Joggerin berichtet, die angab, dass ihr zwei Wochen zuvor in einem Wald bei Großpostwitz (Landkreis Bautzen) ein wolfsähnliches Tier zwischen die Beine gelaufen sei. Der Vorfall hatte sie sehr erschreckt. Der Melderin war aber aufgefallen, dass das Tier ein breites Halsband trug, bei dem es sich ihrer Einschätzung nach um einen Peilsender handeln könnte.

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Sachsen - Sechs Totfunde von Wölfen in Sachsen 2019

In Sachsen wurden im Jahr 2019 bislang sechs tote Wölfe registriert. Vier davon wurden im Landkreis Bautzen und je einer in den Landkreisen Görlitz und Mittelsachsen festgestellt. Unter den Totfunden waren vier Wolfswelpen, die infolge von Verkehrsunfällen zu Tode kamen und zwei Altwölfe, die Verletzungen aufwiesen, welche jeweils auf eine Auseinandersetzung mit anderen Wölfen schließen lassen.

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Nordrhein-Westfalen - Erneut toten Wolf im Kreis Minden-Lübbecke gefunden

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz bestätigt den Fund eines toten männlichen Wolfs an einer Bundesstraße in Petershagen, welcher der Kreispolizei Minden am gestrigen Montag, den 8. April 2019, gemeldet worden war.

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Rheinland-Pfalz - Wölfin zum zweiten Mal am Stegskopf genetisch nachgewiesen

Land weist Wolfsterritorium „Stegskopf“ aus / Umweltministerium fördert Präventionsmaßnahmen bis zu 90 Prozent

Das Senckenberglabor für Wildtiergenetik hat durch die Analyse einer genetischen Probe erneut einen Wolfsnachweis am Stegskopf bestätigt. Im Januar nahm der dortige Revierförster der Bundesforsten die Probe auf, die sowohl Urin als auch Öst-rusblut enthielt. Die Vermutung eines Wolfsnachweises war naheliegend, da sich um die Stelle herum wolfsähnliche Spuren im Schnee befunden hatten und der ehemalige Truppenübungsplatz aufgrund der Munitionsbelastung für die Öffentlichkeit und damit auch für Hundebesitzer gesperrt ist. Anhand der Urinprobe konnte das Senckenberglabor erneut die junge Wölfin ermitteln, die bereits im Sommer vergangenen Jahres am Stegskopf nachgewiesen wurde und aus dem Rudel „Göhrde“ in Niedersachsen stammt. Mit dem Ergebnis ist nach Rücksprache mit dem hessischen Umweltministerium auch geklärt, dass es sich bei der Wölfin nicht um die im Februar auf der A45 überfahrene Fähe aus dem Lahn-Dill-Kreis handelt.

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