Archiv der Pressemitteilungen

Aktuelles zu den besenderten Wölfen in Sachsen

Im Zuge der Neuausrichtung des Sächsischen Wolfsmanagements ist 2019 im Auftrag des Freistaats Sachsen ein mehrjähriges Landesprogramm zur Besenderung von Wölfen aufgelegt worden. Im Rahmen dieses Programmes werden seitdem jährlich in verschiedenen Rudeln Wölfe mit Halsbandsendern ausstattet, um fundierte Daten über die Raumnutzung von Wölfen in der sächsischen Kulturlandschaft zu erhalten.

Die so gewonnenen Daten sind eine wertvolle Ergänzung zum herkömmlichen Wolfsmonitoring. Besonders in einer Region wie der sächsischen Oberlausitz, in dem der Wolfsbestand in den letzten Jahren nicht nur gewachsen ist, sondern sich auch weiter verdichtet hat. Außerdem zeigen die Bewegungsdaten sehr anschaulich, wie Wölfe in der sächsischen Kulturlandschaft leben.

In dem Zuge wurden nun auch der Endbericht Teil II sowie der Zwischenbericht 1 zum Landesbesenderungsprogramm veröffentlicht. Die Links zu beiden Berichten sind auf der Internetseite des LfULG eingestellt: Landesprogramm Besenderung - Wolf in Sachsen - sachsen.de

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Thüringen - Wolf ist zurück im Altenburger Land

Der Wolf ist zurück im Altenburger Land. Dies zeigen aktuelle Ergebnisse des landesweiten Monitorings. Mindestens zwei zusammenziehende Tiere konnten über mehrere Monate festgestellt werden, so dass nach den bundesweit geltenden Monitoringstandards ein Wolfsterritorium bestätigt werden kann. Das neue Wolfsterritorium trägt den Namen "Altenburg" und wird mit ABG abgekürzt. Das Territorium erstreckt sich, nach derzeitigen Erkenntnissen, auf Thüringer Seite vom Leinawald über Gößnitz bis hin nach Göpfersdorf. Es handelt sich um ein grenzübergreifendes Territorium mit Sachsen. Die genauen Bewegungen der Wölfe auf sächsischer Seite sind derzeit noch nicht erfasst, sollen jedoch durch ein intensiviertes Monitoring in Erfahrung gebracht werden.

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Sachsen - Erstes Wolfsrudel im Vogtland amtlich bestätigt

Im Vogtland ist ein erstes Wolfsrudel bestätigt worden. Das hat die Landesumweltbehörde (LfULG) nach der Auswertung von Videoaufnahmen mitgeteilt. Die Bilder eines Jägers zeigen zwei erwachsene Tiere und drei ausgewachsene Wolfswelpen. Seinen Angaben zufolge waren die Aufnahmen nahe der Talsperre Muldenberg entstanden. Der Behörde zufolge war in der Region bislang nur ein Wolfspaar bestätigt worden. Das neue Rudel werde dem Territorium Muldenhammer zugeordnet.

Sachsen - Wolfswelpe im Raum Großhennersdorf erfolgreich besendert und wieder freigelassen

Am Samstag, 22. November 2025, wurde nahe Oberseifersdorf der auffällige Wolfswelpe gefangen, über den in den vergangenen Wochen mehrfach Sichtungen und Nahbegegnungen gemeldet wurden. Der junge männliche Wolf aus dem Rudel Großhennersdorf (GHD) hatte sich wiederholt Spaziergängern neugierig genähert, dabei spielerisches Verhalten gezeigt und war ihnen über längere Zeit gefolgt. Ein aggressives Verhalten gegenüber Menschen wurde bislang nicht beobachtet, dennoch ist dieses Verhalten für einen frei aufgewachsenen Wolf ungewöhnlich und bedarf eines gezielten Managements. Vermutet wird, dass das Tier wiederholt positive Erfahrung mit Menschen gemacht hat, so dass er deren Nähe sucht.

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Ergebnisse des Wolfsmonitorings 2024/25 veröffentlicht - Bestandsentwicklung stagniert

Die gemeinsame Bewertung und Zusammenführung der Ergebnisse des Wolfsmonitorings der Bundesländer für das Monitoringjahr 2024/25 (Zeitraum: 1. Mai 2024 bis 30. April 2025) ist abgeschlossen und die Ergebnisse sind seit dem 11.11.2025 auf der Webseite der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) abrufbar.

Das bundesweite Wolfsvorkommen konzentriert sich wie in den Vorjahren auf das Gebiet von Niedersachsen über Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg bis nach Sachsen. Aber auch in allen anderen Flächenbundesländern (außer dem Saarland wurden Wolfsterritorien nachgewiesen.

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